Panasonic Plasma / LCD

Die grossen und fetten Röhrenbildschirme sind definitiv out. Die Zukunft gehört den Flachbildschirmen. Wer heute in ein Unterhaltungselektronikgeschäft geht, wird wahrscheinlich kein Röhren-Fernseher mehr finden. Der Kauf erfolgt wahrscheinlich durch einen LCD-TV. Das Fernsehvergnügen hat sich im letzten Jahrzehnt stark verändert. Die modernen Technologien bieten den Zuschauern nämlich ein fast reales Fernsehen.

HDTV steht für ein scharfes Bild. Aber wer HDTV schaut hat nicht nur ein schärferes Bild vor Augen, nein auch ein ganz spezielles und spektakuläres Bilderlebnis. Damit ein TV-Gerät aber auch HD ready ist, sind minimal 720 Bildzeilen nötig. FULL-HD Geräte entsprechen der weltweiten Norm für hochauflösendes Fernsehen und sind mit einem Siegel versehen. Die Hersteller werden regelmässig überprüft, ob sie sich auch wirklich an die Vorgaben halten.

Ein Plasma-TV ist ein Flachbildschirm, der das verschiedenfarbige Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen erzeugt, die durch das von Gasentladungen erzeugte Plasma angeregt werden.
Der Aufbau von Plasmabildschirmen ist relativ einfach. Zwischen zwei Glasplatten befinden sich sehr viele kleine Kammern. Jeweils drei Kammern ergeben einen Bildpunkt, einen sogenannten Pixel.
Jede der drei Kammern leuchtet in einer der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die Farben werden durch additive Farbmischung erzeugt, das heisst durch Mischung der drei Grundfarben (z. B. Gelb durch Mischung aus grünem und rotem Licht, was beim Plasmabildschirm durch das Leuchten der entsprechenden Kammern bewerkstelligt wird). Jede Kammer ist mit einem Edelgasgemisch aus Neon und Xenon gefüllt, wobei der Druck wesentlich niedriger ist als der normale Luftdruck, es ist also ein „Beinahe-Vakuum“. Manche Hersteller verändern dieses Gemisch, indem sie Helium beimengen. Der Anteil von Xenon beträgt ca. 3 bis 5 %.